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Telekommunikation
Apple kämpft um das lukrative China-Geschäft

Grafik: USA und China sind für Apple die wichtigsten Märkte für's iPhone. Statista

Apple steht in China im Gegenwind. Doch der iPhone-Konzern will im lukrativen Markt nicht kampflos aufgeben - er geht mit neuen Investitionen in die Offensive.

Veröffentlicht am 21.03.2017

In den letzten Jahren verdankte Apple sein Wachstum vor allem China: Der US-Techkonzern konnte seine Geschäfte in der Volksrepublik spektakulär ausbauen, sie wurde innert kurzer Zeit zum zweitwichtigsten Markt für iPhones. Doch zunehmend kommt der Techkonzern dort unter Druck. Hersteller wie Xiaomi, Oppo, Vivo und Huawei gewinnen mit ihren Handys immer mehr Marktanteile auf Kosten der Amerikaner. Mit Lenovo könnte Apple bald ein weiterer starker Konkurrent aus China erwachsen.

Im Geschäftsjahr 2016 sanken erstmals die iPhone-Verkäufe in China. Auch im vierten Quartal ging der Absatz zurück – obwohl der Hersteller mit dem iPhone 7 seit September ein neues Smartphone im Angebot hat. Offenbar konnten sich chinesische Konsumenten zu Beginn nicht für das neue Gerät begeistern.

Auch 2017 wird ein schwieriges Jahr

Nach Schätzungen der Bank UBS wird der iPhone-Absatz in China dieses Geschäftsjahr erneut schrumpfen. Im Gegensatz dazu darf Apple in allen anderen Märkten mit steigenden Verkäufen rechnen, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt.

Apple-Chef Tim Cook will den chinesischen Markt trotz allem nicht kampflos aufgeben: In der letzten Woche gab er massive Investitionen bekannt. Unter anderem wird der US-Techkonzern in dem Land zwei neue Forschungszentren eröffnen.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

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