Am Mittwoch hat der Technologiekonzern sein neues Mobile-Betriebssystem iOS 6 veröffentlicht. Damit bekommen weltweit über 80 Millionen iPads erstmals einen Standard-Wecker. 

Das Problem dabei: Der Apple-Zeitmesser sieht der berühmten Schweizer Bahnhofsuhr zum verwechseln ähnlich. Sogar der rote Sekundenzeiger ist detailgenau von Apple übernommen worden.

Weil der SBB die Urheber- und Markenrechte an dem 1944 von Hans Hilfiker entworfenen Konzept halten, liess die Reaktion der Bahn denn auch nicht lange auf sich warten. Da auf der offiziellen Apple-Homepage der Hinweis auf die Urheber- und Markenrechte komplett fehlt, versucht die SBB mit Apple in Kontakt zu treten. Dies, um «die unautorisierte Nutzung finanziell und rechtlich zu regeln», wie ein SBB-Sprecher gegenüber «Blick.ch» erklärt. 

Auch der Uhrenhersteller Mondaine, der unter SBB-Lizenz den Uhrenklassiger seit Jahrzehnten in die Welt hinaus trägt, reagiert auf das Verhalten von Apple. Die Firma prüft rechtliche Schritte. «Eine gemeinsame Lösung ist aber sicher das Beste für alle Parteien und nicht der juristische Weg», sagt Mondaine-Chef André Bernheim zu «Blick.ch»

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(muv/rcv)