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Apple-Offensive nach Kritik an Arbeit in China-Fabriken

Apple-Chef Tim Cook beim Foxconn-Besuch: Es war die erste offizielle Reise nach China. (Bild: Keystone)

Nach massiver Kritik an den Arbeitsbedingungen seiner Zulieferer in China geht der iPhone-Hersteller Apple in die Offensive. Die Kalifornier vereinbarten mit dem Unternehmen Foxconn weitreichende Verb

Veröffentlicht am 30.03.2012

So soll der asiatische Auftragsproduzent diverser Apple-Produkte von iPhone bis iPad Zehntausende neue Arbeiter einstellen, wie Apple nach der ersten offiziellen Reise des neuen Konzernchefs Tim Cook nach China mitteilte. Foxconn werde zudem illegalen Überstunden einen Riegel vorschieben, Sicherheitsmassnahmen verstärken und die Unterbringung der Arbeiter verbessern.

Die Vereinbarung des wertvollsten börsennotierten Technologiekonzerns mit dem chinesischen Partner dürfte branchenweit Folgen haben. Foxconn wird zur Last gelegt, die Arbeiter unter sehr schlechten Bedingungen zu beschäftigen. Für negative Schlagzeilen sorgten zudem die Selbstmorde mehrerer Angestellter.

Doch Experten zufolge geht es vielen chinesischen Arbeitern in Zulieferbetrieben für westliche Konzerne noch schlechter. Kritiker wie unabhängige Arbeitsorganisationen hoffen, dass mit Apples Schritt nun Standards gesetzt werden.

Auch für andere Foxconn-Vertragspartner wie Dell und Amazon könnten nun die Arbeitskosten steigen. Für die Konsumenten wird der Effekt dagegen als gering eingestuft, weil Ausgaben für die Arbeitskraft bei den meisten Technik-Produkten nur einen geringen Kostenfaktor darstellen.

(laf/aho/sda)

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