Apple hat am Montagabend ein Update für iOS veröffentlicht, um die Gefahr durch Spectre zu bannen. Mit der Aktualisierung sind Apple-Geräte künftig gegen die Sicherheitslücke geschützt. Branchenportale empfehlen darum, das Update – iOS 11.2.2 beziehungsweise Mac OS High Sierra 10.13.2 – umgehend zu installieren. Bei Mac OS 10.12 und 10.11 wird das Problem laut heise.de über eine neue Safari-Version gefixt. Ältere Versionen von Mac OS sowie iOS 10 bleiben verwundbar.

Mit der Anpassung wird vor allem der Browser Safari aktualisiert, der potenziell anfällig für Angriffe über die Spectre-Lücke ist. Der Prozessorfehler in Intel- und ARM-basierten Geräten war kürzlich entdeckt worden. Es handelt sich dabei um eine der weitreichendsten Sicherheitslücken, die jemals bekannt wurden. Milliarden Geräte, darunter eben auch iPhones, iPads und Macs, sind gefährdet. Der Prozessor ist das Herzstück eines jeden Smartphones oder Computers, über den die Rechenarbeit erledigt wird.

In der Schweiz wurde es bei Apple heiss: Am Dienstagmorgen überhitzte ein iPhone-Akku im Zürcher Apple Store, wie der «Blick» berichtet. Ein Mitarbeiter wurde leicht verletzt, 50 Kunden und Mitarbeiter mussten das Geschäft verlassen. Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich stellten den Akku und das Gerät demnach sicher und prüfen den Hergang.

(me)

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Am 12. September 2017 hat Apple in Kalifornien die neuesten Produkte vorgestellt. Neben den neuen iPhones präsentierte Apple auch, wie Nutzer künftig ihre Produkte laden sollen - nämlich wireless. Das Produkt heisst AirPower und ist eine Art Lade-Matte für verschiedene Geräte. Nächstes Jahr kommt die Wireless-Ladestation in die Läden.