Nach jahrelanger Bauzeit hat sich Apple als Bauherr eines Apple Stores am Berliner Kurfürstendamm zu erkennen gegeben. Arbeiter enthüllten an der Baustelle ein beleuchtetes Apple-Logo und einen Schriftzug.

Das Geschäft entsteht im denkmalgeschützten Haus Wien, das in den Jahren 1912-1913 als eines der ersten Lichtspielhäuser in Berlin im Stile des Wilhelminischen Klassizismus mit tempelähnlicher Fassade gebaut wurde. Die traditionsreiche Filmbühne Wien war vor 13 Jahren endgültig geschlossen worden.

Hochpreisige Nachbarschaft

Der kalifornische Konzern betreibt weltweit rund 400 Apple Stores, darunter zehn in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte Apple in seinen Geschäften einen Umsatz von 18,8 Milliarden Dollar (17,55 Milliarden Franken).

Branchenbeobachter betrachten das Engagement von Apple auf dem Kurfürstendamm als ein Indiz für den Wiederaufschwung des westlichen Teils von Berlin, der nach der Öffnung der Mauer häufig im Schatten von spektakulären Stadtentwicklungsprojekten im Osten der Stadt stand. In der Nachbarschaft des neuen Apple Stores am Ku'damm war im Januar das Luxushotel Waldorf Astoria eröffnet worden.

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(jev/rcv/awp)