Seit längerem wildert Apple in der Schweiz. Der Technologiekonzern will seine von der Branche sehnlichst erwartete  und wie gewohnt schon im Vorfeld gross gehypte Uhr iWatch gerne mit dem Label «Swiss Made» vermarkten. Dazu braucht er hiesiges Knowhow. Zuerst ging Apple dafür diverse schweizerische Zulieferer in der Uhrenindustrie an.

Apple versuchte aber auch, Experten aus der Branche abzuwerben. Nun hatte der amerikanische Konzern Erfolg. Der Verkaufschef von TAG Heuer aus La Chaux de Fonds hat gekündigt und bei Apple angeheuert, wie der TV-Sender CNBC berichtet. Dies bestätigt Jean Claude Biver, Chef des Uhrensegments des Tag-Heuer-Mutterkonzerns LVMH gegenüber 20 Minuten.

Vier Millionen iWatches pro Monat?

Der Techgigant wird seine mit Spannung erwartete Smartwatch wohl spätestens im Oktober lancieren. Dies berichten übereinstimmend mehrere Nachrichtenportale. Apple ist offensichtlich so zuversichtlich, dass er am Ende rund drei bis fünf Millionen Exemplare der Uhr pro Monat produzieren will, schreibt die japanische Zeitung Nikkei. Dies sei mehr als die Zahl der Verkäufe aller vergleichbaren Uhren anderer Hersteller im Jahr 2013.

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Demnach soll die Uhr medizinische Daten wie Kalorienverbrauch oder Blutzucker sammeln und auch die Schlafaktivität ihres Trägers messen. Das Gerät soll freilich über einen Touchscreen verfügen.