Starinvestor Carl Icahn hat sich bei Apple zurückgezogen. Es gebe zu viel Risiko für den Konzern in China, sagte Icahn dem TV-Sender CNBC. Die Investitionen bei dem Technologiekonzern hätten ihm einen Gewinn von rund zwei Milliarden Dollar eingebracht. Zum Ende des vergangenen Jahres hatte Icahn 45,8 Millionen Anteilsscheine von Apple. In der Vergangenheit bezeichnete er sein Engagement bei dem iPhone-Produzenten oft als etwas, das keiner Überlegung bedürfe.

Der Erfolg von Apple scheint aber nicht mehr garantiert. Der Konzern verdiente im abgelaufenen Quartal zwar mit 10,6 Milliarden Dollar immer noch prächtig, doch zugleich erlitt er den ersten Umsatzrückgang seit 13 Jahren. Beim Kassenschlager iPhone ging der Absatz erstmals seit der Markteinführung 2007 zurück.

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Aktienkurs fällt tief

In China, inzwischen der zweitwichtigste Markt für Apple nach den USA, brachen die Erlöse um mehr als ein Viertel ein. Hier bekommt der Konzern die Konjunkturabkühlung und die erstarkte Billigkonkurrenz einheimischer Anbieter wie Xiaomi, Lenovo und Huawei zu spüren.

Die Aussagen von Icahn lasten auf den Aktien von Apple. Der Titel fiel um über drei Prozent, nachdem er bereits am Vortag mehr als sechs Prozent eingebüsst hatte. Damit belget der Konzern den letzten Platz im Dow. der mehr als ein Prozent verlor und knapp über Tagestief bei 17'830,76 Punktn schloss.

(awp/mbü/ise/gku)