1. Home
  2. Unternehmen
  3. Apple wirft Googles Karten raus

Apple wirft Googles Karten raus

Apples Scott Forstall bei der Entwicklerkonferenz WWDC: Der Konzern setzt ab jetzt auf eigene Karten. (Bild: Keystone)

Der Machtkampf spitzt sich zu: Nach jahrelanger Zusammenarbeit verzichtet Apple nun auf Googles Kartendienste. Im Computer-Geschäft schickt der Konzern ein neues Macbook Pro ins Rennen gegen Rivalen a

Veröffentlicht am 12.06.2012

Apple heizt mit der nächsten Version seines Betriebssystems für iPhone und iPad den Kampf um den Mobilfunk-Markt mit Googles Android an. Unter den Neuerungen in iOS 6 sind die Integration von Facebook und eine bessere Version des sprechenden «persönlichen Assistenten» Siri. Die Google-Karten werden durch einen eigenen Dienst von Apple ersetzt.

Die neuen Apple-Karten sollen besser mit anderen Diensten verknüpft sein: Stau-Anzeige, Navigations-Anweisungen, Integration mit Siri. Google hatte die Karten für die mobilen Apple-Geräte seit dem Start des iPhone 2007 gestellt. Die Partner wurden aber zu erbitterten Rivalen, seit Google auf das mobile Betriebssystem Android setzt.

Nachdem Anfang Juni bereits Gerüchte die Runde gemacht hatten, Apple werde auf Googles Karten verzichten, legte der Internetkonzern nach: Er kündigte  Verbesserungen bei seinen digitalen Kartendiensten an. Dazu gehören 3D-Darstellungen von Grossstädten in der Mobilversion des Satellitenbild-Dienstes Google Earth.

Macbook Pro mit «Retina»-Display

In der Computer-Sparte präsentiert Apple ein neues Modell des Laptops Macbook Pro. Es bekommt zudem eine stark verbesserte Bildschirm-Auflösung. Apple spricht wie beim iPhone von einem «Retina»-Display, das über mehr Bildpunkte als ein HD-Fernseher verfügen soll.

(tno/aho/rcv/awp)

Anzeige