Apple-Fans rund um die Welt warten sehnlichst auf die Neuheiten aus dem Hause Apple. Der kalifornische Konzern mit dem Apfellogo soll nächsten Dienstag seine neuen iPhone-Modelle vorstellen. Zudem rechnet die einschlägige Szene mit der Präsentation der sagenumwobene iWatch präsentieren wird, die iTime heissen soll.

Die Markteinführung einer solchen schlauen Uhr könnte denn auch ein Frontalangriff auf die Schweizer Uhrenindustrie sein – vor allem für Hersteller von Zeimessern im tieferen Preissegment. So gehen einige Experten davon aus, dass die iWatch dem weltgrössten Uhrenhersteller Swatch einen Teil vom Umsatz wegschnappen könnte.

«Uhrennation in der Zwickmühle»

Auch bei Apple selbst geht man scheinbar davon aus, dass die iWatch ein Schlag ins Gesicht der Schweizer Uhrenindustrie sein würde. So lässt sich kein geringerer als Jonathan Ive, Apples Design-Chef, zu grossen Worten hinreissen. «Die Schweiz steckt in Schwierigkeiten», soll Ive laut einem Artikel in der «New York Times» gesagt haben. Allerdings habe er ein viel stärkeres Wort für «Schwierigkeiten» verwendet. Damit habe er klar machen wollen, dass die «Uhrennation in eine schwierige Zwickmühle geraten könnte, wenn Apples Uhr auf den Markt komme».

In seiner Aussage habe sich Jonathan Ive vor allem auf das Design der iWatch bezogen. Scheinbar hat Apple bereits ein ansprechendes Äusseres für die Uhr im Köcher. Experten trauen vor allem Apple zu, den Markt mit tragbaren Armbändern zu revolutionieren. Jonathan Ive hatte schon dem Mac, iPod, iPad und dem iPhone jeweils ein revolutionäres Design verpasst und damit Kassenschlager erschaffen.

Design ist enscheidend

Bei schlauen Armbändern ist das Aussehen entscheidend. Die derzeit auf dem Markt verfügbaren Produkte enttschäuschen gerade wegen ihres Designs. Auch für Swatch-Boss Nick Hayek ist das Design der Knackpunkt. Er glaube wenig ans Erfolgspotenzial von Smartwatches, sagte er einst in einem Interview. Eine Uhr sei letztlich ein Schmuckstück.