1. Home
  2. Unternehmen
  3. Arbonia Forster rutscht in die roten Zahlen

Arbonia Forster rutscht in die roten Zahlen

AFG musste Abschreibungen von 73 Millionen Franken vornehmen. (Bild: Keystone)

Der starke Franken und ein schwieriges Marktumfeld haben bei Arbonia Forster tiefe Spuren hinterlassen: Die Industriegruppe musste 2011 einen Nettoverlust von über 70 Millionen Franken hinnehmen.

Veröffentlicht am 06.03.2012

Die Industriegruppe AFG Arbonia Forster hat im Geschäftsjahr 2011 einen Nettoverlust von 70,2 Millionen Franken verzeichnet. Grund für das Minus sind Abschreibungen in der Höhe von insgesamt 73 Millionen Franken. Diese seien wegen des schwierigen Marktumfelds nötig geworden, schreibt die AFG.

Einerseits habe der starke Franken auf den Umsatz gedrückt, andererseits leide die Gruppe unter der nachlassenden Investitionsbereitschaft, teilte das Unternehmen mit.

Die bereits früher angekündigten Wertberichtigungen betrafen vor allem die Division Oberflächentechnologie und etwas weniger auch die Divisionen Heiztechnik und Sanitär, Stahltechnik und die Corporate Services.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug -34,3 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte noch ein Plus von 47,5 Millionen Franken resultiert. Wie bereits im Januar bekannt wurde, ging der Umsatz 2011 um 4,7 Prozent auf 1,347 Milliarden Franken zurück. Das sind 4,7 Prozent weniger als 2010.

(rcv/laf/sda)

Anzeige