Der Bau- und Industriezulieferer AFG Arbonia Forster baut in seiner Oberflächentechnologie-Division STI Hartchrom in Steinach 39 Stellen ab. Die Straffung der Organisation und die Ausrichtung auf künftige Marktbedürfnisse machten die Kündigungen unumgänglich.

Dies teilte das Unternehmen mit. Schwieriges Marktumfeld, starke Importtätigkeit, Umsatzrückgänge: Die AFG Arbonia Forster sieht sich aufgrund «unerwartet negativer Entwicklungen» gezwungen, die eingeleiteten Restrukturierungen schneller umzusetzen als bisher geplant.

Die AFG befindet sich in einem Umbauprozess, in dem sie sich stärker auf die Bauausrüstung konzentriert und andere Geschäfte abstösst. Dieser Prozess der strategischen Neuausrichtung sei nun belastet worden.

Erneuter Abbau soll für Existenz sorgen

Betroffen von einer schnelleren Umsetzung der Restrukturierungsmassnahmen ist die ehemalige Hartchrom, die bereits seit Ende 2012 zum Verkauf bereit steht und die im April vom Rotstift betroffen war. Damals wurde 16 Mitarbeitenden gekündigt.

Mit dem erneuten Stellenabbau sollen gemäss AFG die langfristige Existenz der STI und die Arbeitsplätze gesichert werden. Ein Konsultationsverfahren mit den Mitarbeitenden habe zu einem reduzierten Stellenabbau geführt. Ende Oktober war von rund 50 Kündigungen die Rede.

Für den deutschen Standort Sternenfels werden ebenfalls Personalmassnahmen geprüft. Für die STI arbeiten weltweit 520 Mitarbeiter. Am Standort Steinach sind es 250.

(sda/chb)