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Streit
Argentinien zahlt Milliarden an spanische Repsol

Lujan de Cuyo: Die Repsol-Tochter in Argentinien ist politischer Zankapfel. (Bild: Bloomberg)

Die Regierung in Buenos Aires hat die Repsol-Tochter YPF verstaatlicht. Jetzt hat man sich mit dem spanischen Ölkonzern auf eine Entschädigung in Milliardenhöhe geeinigt.

Veröffentlicht am 26.11.2013

Argentinien und der spanische Ölkonzern Repsol haben ihren Streit um die Verstaatlichung der argentinischen Repsol-Tochter YPF beigelegt. Vertreter beider Seiten unterzeichneten bei einem Treffen in Buenos Aires ein Abkommen zur Entschädigung Repsols für die Enteignung von 51 Prozent der YPF-Aktien, wie die Nachrichtenagentur Télam unter Berufung auf das argentinische Wirtschaftsministerium meldete.

Sowohl Repsol als auch der argentinische Staat verzichten auf die bereits eingeleiteten gegenseitigen Klagen. Die Vereinbarung, deren weitere Details nicht bekanntgegeben wurden, soll am Mittwoch vom Repsol-Aufsichtsrat bestätigt werden. Das Unternehmen hatte angesichts der Verstaatlichung im April 2012 eine Entschädigung von 10,5 Milliarden Dollar verlangt.

(awp/vst/moh)

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