Der Reingewinn des Parfum- und Schmuckherstellers fiel mit 2,4 Millionen Franken um 33 Prozent geringer aus als in der Vorjahresperiode, wo er noch 3,6 Millionen Franken betragen hatte.

Art & Fragrance führt diesen Rückgang in erster Linie auf die Integrationskosten des Anfang Jahr akquirierten Abfüll- und Logistikbetriebs CPS zurück, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Das Betriebsergebnis (Ebit) der Gruppe sank auf 3,9 Millionen Franken, gegenüber 4,7 Millionen Franken im Vorjahr. Der Umsatz blieb demgegenüber mit 55,3 Millionen Franken im ersten Semester (- 1 Prozent im Vorjahresvergleich) praktisch stabil.

Beim mit Abstand grössten Segment Parfüm mit Linien wie Lalique, Jaguar, Grès oder Alain Delon gingen die Umsätze um insgesamt 2 Prozent auf 24,4 Millionen Franken zurück. Hier habe die Gruppe den zunehmenden Preisdruck auf ältere Parfümklassiker zu spüren bekommen, heisst es im Communiqué. Der Ebit sank um 39 Prozent auf 4,4 Millionen Franken.

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Im Kosmetiksegment erhöhte sich der Umsatz im ersten Semester um 6 Prozent auf 5,9 Millionen Franken. Im Kristall- und Schmucksegment ging der Umsatz im ersten Halbjahr um 4 Prozent zurück.

Art & Fragrance sei zuversichtlich, in all ihren Segmenten weiteres solides Wachstum zu erzielen. «Dank unserem breit diversifizierten Portfolio im Luxusgüterbereich sehen wir der Zukunft optimistisch entgegen», wird Art & Fragrance-Chef Roger von der Weid in der Mitteilung zitiert.

(sda/tke)