Der Backwaren-Konzern Aryzta ist nach einer längeren Periode mit Rückgängen zu organischem Wachstum zurückgekehrt. Im zweiten Quartal des 2015/16 (November bis Januar) erreichte er organisch ein Plus von 0,8 Prozent nach -0,4 Prozent noch im ersten Quartal. Auf das Halbjahr gesehen, macht das organische Wachstum 0,2 Prozent aus. Während die Regionen Europa und «Rest der Welt» in dieser Periode mit 4,7 Prozent und 3,9 Prozent positiv ausfielen, war Nordamerika 4,0 Prozent rückläufig.

Der Umsatz für die Halbjahres-Periode stieg um 5,5 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro, wobei 5,0 Prozent aus den Währungsveränderungen stammten. Beim Ebit waren es +2,7 Prozent auf 230,8 Millionen Euro und die entsprechende Marge sank 30 Basispunkte auf 11,8 Prozent. Auf Stufe Reingewinn ergab sich ein Plus von 2,5 Prozent auf 158,4 Euro-Cent, wie Aryzta am Montag mitteilte.

CEO macht Druck

«Das organische Wachstum hat sich weiter verbessert, allerdings liegen wir immer noch 18 bis 24 Monaten hinter den früheren Erwartungen zurück», wird CEO Owen Killian in der Mitteilung zitiert. Die Umsatzentwicklung werde zudem über die nächsten 18 Monate weiter erratisch verlaufen, da die Kapazitäten weiter angepasst würden. Der freie Cashflow sei allerdings stark gewesen im Halbjahr und sei – neben dem organischen Umsatzwachstum – weiterhin der Hauptfokus.

Der (bereinigte) Gewinn für das Gesamtjahr 2015/16 sollte – adjustiert um die Verkäufe in diesem Geschäftsjahr – im Bereich der früheren Guidance liegen, heisst es. Sie wird in der Mitteilung nicht explizit genannt, lag aber bei 365 bis 385 Cent.

(awp/ise)

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