Der Backwarenhersteller Aryzta hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010/11 (per 31.7.) einen um 39 Prozent höheren Gruppenumsatz von 3,88 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das zugrundeliegende Wachstum im Bereich Food stieg gar um 54 Prozent auf 2,58 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilt.

Das operative Ergebnis kletterte um 44 Prozent auf 393,3 Millionen Euro, im Bereich Food waren es 56 Prozent auf 322,3 Millionen Euro. Der Gewinn pro Aktie (EPS, voll verwässert) der Gruppe konnte gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent auf 3,10 Euro gesteigert werden.

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Erwartungen des Marktes beim Gewinn pro Aktie etwas übertroffen, beim Umsatz jedoch wurden die Konsensschätzungen genau erreicht. Analysten hatten einen Gewinn pro Aktie (EPS) von 3,03 Euro sowie einen Gesamtumsatz von 3'886 Millionen Euro geschätzt.

Blick auf die Kosteneffizienz

Beim Ausblick sieht das Unternehmen in den entwickelten Märkten eine weitere Eintrübung, getrieben von einer gestiegenen Volatilität sowohl an den Finanzmärkten als auch auf Rohstoffseite. Diese Faktoren erhöhen die Gefahren für eine Abwärtsspirale der Weltwirtschaft, heisst es weiter.

Aryzta will dem begegnen, indem man verstärkt auf die Kosteneffizienz achtet. Zudem soll das Leverage bei wichtigen Kundenbeziehungen verstärkt werden, um dadurch Wachstum generieren zu können.

Für 2011/12 erachtet das Management die Konsensschätzung für einen EPS von 338 Eurocents als plausibel, soweit dies in diesem frühen Stadium des Jahres beurteilt werden könne. Zudem bleibe der mittelfristige Ausblick von einem EPS 2013 von 400+ Eurocents sowie für 2015 bei der Food-Gruppe ein Return on Investment von 15 Prozent bestehen.

(laf/tno/awp)