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Backwaren
Aryzta steigert Food-Umsatz

Backwahren sind in Europa gefragt: Aryzta konnte die Absätze hochfahren. (Bild: Keystone)

Vorgebackene Brote, Gipfeli und Brötli sind an Tankstellen und in Supermärkten gefragt. Aryzta konnte in diesem Bereich gute an Umsatz zulegen.

Veröffentlicht am 25.11.2013

Der Backwaren-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2013/14 (per 31.10.) einen Konzern-Umsatz von 1,10 Milliarden Euro erzielt, was einem Anstieg um 0,4 Prozent entspricht. Während das organische Wachstum bei -1,3 Prozent und der Währungseffekt bei -4,7 Prozent lag, machten Akquisitionen +6,4 Prozent aus.

Backwaren verkaufen sich gut

Im Hauptbereich Food (Backwaren) stieg der Umsatz um 6,5 Prozent auf 796,3 Millionen Euro, wobei das organische Wachstum hier +1,8 Prozent und Akquisitionen +9,5 Prozent ausmachten, wie der Schweizerisch-irische Konzern am Montag mitteilte. Der Währungseffekt war auf dieser Stufe mit -4,8 Prozent gar noch etwas höher. Die separat kotierte Agrar-Tochter Origin, an der Aryzta knapp 70 Prozent hält, erzielte - wie bereits vergangene Woche mitgeteilt - einen Umsatz von 307,3 Millionen (-12,5 Prozent, organisch -7,9 Prozent).

Mit den vorgelegten Zahlen hat Aryzta die Umsatz-Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) nicht ganz getroffen, lag aber im Bereich der Schätzungen. Diese lagen für den Food-Bereich bei 812,2 Millionen Euro (Bandbreite von 782 - 835 Millionen).

Food-Bereich wächst

In Europa wuchs der Food-Bereich um knapp 18 Prozent auf 377,6 Millionen Euro, wobei hier ein Grossteil aus Akquisitionen (+19 Prozent) stammten. Das organische Wachstum lag bei lediglich +0,7 Prozent und war damit tiefer als im vierten Quartal 2012/13 (+1,4 Prozent). In Nordamerika war das organische Wachstum mit 1,7 Prozent ebenfalls etwas tiefer als im vierten Quartal (2,3 Prozent). Im Rest der Welt, der umsatzmässig allerdings lediglich 7 Prozent ausmacht, lag das organische Wachstum mit 8,9 Prozent zwar deutlich höher als in den anderen Regionen, allerdings war hier der Währungseffekt mit -16 Prozent deutlich höher.

«Der Food-Bereich ist auf Kurs, um das angestrebte Transformationsprogramm (ATI) bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014 mehr oder weniger abzuschliessen», sagt CEO Owen Killian in der Mitteilung. Ausserdem sei man auf Gruppenebene gut platziert, um von potentiellen Konsolidierungsmöglichkeiten im Sektor profitieren zu können.

Insgesamt bleibt die Guidance für das Gesamtjahr unverändert. Das heisst der Konzern geht den Angaben zufolge weiter von einem zweistelligen EPS-Wachstum aus.

(awp/tke)

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