Der Backwarenkonzern Aryzta hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012/13 (per 30. April) im Hauptbereich Food einen Umsatz von 2,25 Milliarden Euro erzielt. Das ist ein Plus von 5,8 Prozent. Das organische Wachstum lag bei 1,0 Prozent. Akquisitionen trugen 2,7 Prozent und Währungsveränderungen 2,1 Prozent dazu bei, wie Aryzta am Dienstag mitteilte.

Bereits letzte Woche bekannt gegeben worden war der Umsatz der separat kotierten Agrar-Sparte Origin. Die Verkäufe stiegen dort um 3,8 Prozent auf 995,7 Mio. Euro, wobei die Währungen 3,1 Prozent zum Wachstum beitrugen.

Der Gesamtumsatz der Gruppe legte um 5,1 Prozent auf 3,24 Milliarden Euro zu. Organisch ergab sich dabei ein Plus von 0,9 Prozent, Akquisitionen trugen 1,8 Prozent und die Währungen 2,4 Prozent zum Wachstum bei.

Organisch ein Rückgang

Im dritten Quartal sei das Umsatzwachstum von 3,6 Prozent in der Food-Sparte zufriedenstellend gewesen, wird in der Mitteilung Konzernchef Owen Killian zitiert. Allerdings ergab sich organisch ein Minus von 0,4 Prozent, denn 4,6 Prozent des Wachstums machten Akquisitionen aus. Dies sei einerseits auf rückläufige Volumen wegen Preiserhöhungen in Europa zurückzuführen, andererseits auf die Aufgabe des Bereichs Direct Store Distribution in den USA.

Der Bereich Food Europe wuchs im dritten Quartal um 4,3 Prozent, wobei die Akquisition der deutschen Grossbäckerei Klemme einen positiven Effekt von 7,0 Prozent hatte. Organisch ergab sich ein Rückgang um 1,9 Prozent.

Food America - die grösste Sparte mit einem Quartalsumsatz von 361,1 Millionen Euro - legte insgesamt um 3,4 Prozent zu (organisch -0,1 Prozent), der Rest der Welt um 0,9 Prozent (organisch +5,7 Prozent).

Am bisherigen Ausblick hält das Unternehmen fest. Demnach wird für das Gesamtjahr weiterhin mit einer Zunahme des Gewinns je Aktie (EPS) zwischen 5 und 7 Prozent gerechnet. Für das nächste Geschäftsjahr 2014 erwartet Aryzta eine Rückkehr zu einem zweistelligen Gewinn-Wachstum.

(rcv/tke/sda)

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