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Aschewolke erreicht Grossbritannien

Europas Fluggesellschaften zittern vor der nächsten Aschewolke: Mehrere Fluggesellschaften mussten Flüge von und nach Schottland streichen - und das dürfte erst der Anfang sein.

Veröffentlicht am 24.05.2011

Schon wieder  droht eine Aschewolke aus Island den europäischen Flugverkehr zu beeinträchtigen. Aus Sicherheitsgründen haben die ersten Fluggesellschaften bereits begonnen, Flüge zu streichen. Gerät Vulkanasche in Flugzeugtriebwerke, können diese beschädigt werden und gar ausfallen.

British Airways strich am Dienstag bis 15.00 Uhr (MESZ) alle Flüge von London nach Schottland. Es handle sich um eine Vorsichtsmassnahme, sagte eine Unternehmenssprecherin. Auch Flybe, easyjet und Aer Lingus sagten Schottlandflüge ab.

KLM erklärte am späten Montagabend, 16 Flüge von und nach Grossbritannien würden gestrichen. Der norwegische Flughafenbetreiber teilte mit, an der Westküste werde es einige Beschränkungen im Luftraum geben. Dänemark sperrte ein kleines Gebiet für den Flugverkehr.

Auch bei einigen Transatlantikflügen kommt es zu Beeinträchtigungen. Die Swiss teilte am Montag mit, dass die Flugzeuge ihre Route leicht nach Süden verlegen müssten, was Verspätungen von bis zu 15 Minuten verursache.

Die durch den Vulkan Grimsvötn ausgestossene Asche dürfte nach Vorhersagen der europäischen Flugsicherheit am Donnerstag den westfranzösischen und nordspanischen Luftraum erreichen.

Die Aschewolke ist nicht mehr so hoch wie kurz nach dem Ausbruch des Grímsvötn am Samstag. Experten gingen von fünf bis sieben Kilometern aus. Im Laufe des Tages soll ein Erkundungsflugzeug über die Region fliegen.

(kgh/laf/sda)

 

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