Im ersten Halbjahr betrug diese 12,4 Prozent, wie Ascom bereits Mitte Juli bekannt gab. Ascom sieht in den «erfreulichen Resultaten» des ersten Semesters die Bestätigung des Turnarounds. Auch mittelfristig zeigt sich das Unternehmen optimistisch. In einer Mitteilung bestätigt das Unternehmen die Guidance für das laufende Jahr und für die Folgejahre.

Mitte Juli hatte Ascom bereits praktisch die kompletten Halbjahresergebnisse kommuniziert. Demnach stieg im ersten Semester 2013 der Auftragseingang im Vorjahresvergleich um 20 Prozent auf 260 Millionen und der Umsatz um 5,5 Prozent auf 225 Millionen. Der Ebitda erreichte mit 28 Millionen ein zweieinhalb mal höheres Niveau als im Vorjahr und der Reingewinn verbesserte sich auf 14,5 Millionen von 2,6 Millionen.

Der Bereich Wireless Solutions wuchs um 5,8 Prozent auf 149,7 Millionen. Damit generiert der Bereich rund 67 Prozent des Gruppenumsatzes. Die Aufträge stiegen um 12,7 Prozent auf 171,9 Millionen. Die Ebitda-Marge in dem Bereich verschlechterte sich derweil um 100 Basispunkte auf 14,0 Prozent. In der zweiten Jahreshälfte erwartet Ascom hier eine erfolgreiche Weiterführung der guten Performance.

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Das Segment Network Testing legte derweil um 7,2 Prozent auf 65,2 Millionen zu und verzeichnete beim Auftragseingang einen Zuwachs von 44 Prozent auf 77,1 Millionen. Durch den höheren Umsatz und Kostensparmassnahmen stieg auch die Profitabilität. Die Ebitda-Marge im Bereich betrug im ersten Semester 11,8 Prozent, nachdem im Vorjahr auf Stufe Ebitda noch ein Verlust von 11,8 resultiert hatte. Ascom geht davon aus, dass die Entwicklung in diesem Bereich im zweiten Halbjahr weiter verbessert wird.

Die Gruppe will zudem den Hauptsitz per 1. November 2013 nach Baar zu verlegen. «Der Verwaltungsrat wird den Aktionären an der nächsten Generalversammlung beantragen, den rechtlichen Sitz der Ascom Holding AG ebenfalls nach Baar zu verlegen», schreibt das Unternehmen.

Für das Gesamtjahr rechnet Ascom mit einem Umsatzwachstum von 5 Prozent bei einer Ebitda-Marge von 15-16 Prozent. Für 2014-15 will Ascom den Umsatz um je 5-10 Prozent steigern und bis 2015 eine Ebitda-Marge von 17-18 Prozent erreichen.

(tke/aho/awp)