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Asiaten dürfen sich in Kanadas Energiesektor einkaufen

Geht in chinesische Hände über: eine Öl-Sand-Anlage von Nexen nahe Fort McMurray, Alberta, Kanada. (Bild: Keystone)

Bis zu welchem Grad darf der heimische Energiesektor unter ausländische Kontrolle kommen? Diese Frage bewegt in Kanada die Gemüter. Jetzt haben die Behörden zwei milliardenschwere Übernahmen genehmigt

Veröffentlicht am 08.12.2012

Die kanadischen Behörden haben den geplanten 15-Milliarden-Dollar-Kauf des heimischen Ölproduzenten Nexen durch den chinesischen Staatskonzern CNOOC genehmigt.

Auch für die 5 Milliarden Dollar schwere Offerte des malayischen Konzerns Petronas für Progress Energy Resources gaben sie am Freitag grünes Licht.

Vorausgegangen waren Monate der Diskussionen darüber, bis zu welchem Grad der kanadische Energiesektor unter ausländische Kontrolle kommen darf.

Im Oktober hatte Kanada überraschend das geplante Petronas-Geschäft gestoppt und damit auch einen Warnschuss an China für dessen weit grösseres Übernahmeprojekt abgegeben.

(tno/sda)

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