Der Reingewinn der Jungfraubahnen ist im vergangenen Jahr gegenüber 2009 um 2,3 Prozent auf 22,6 Millionen Franken gestiegen. Das ist das beste Konzernergebnis in der Geschichte der Gruppe. Grossen Anteil haben Gäste aus Asien.

Die Zahl der koreanischen Besucher am Jungfraujoch beispielsweise habe stark zugenommen und wieder den Stand von 2007 erreicht, teilte die Jungfraubahnen Holding mit. Das habe zusammen mit einem guten allgemeinen Geschäftsgang zu einem Rekordverkehrsertrag von 104,2 Millionen Franken geführt. Der Umsatz nahm um 3,2 Prozent auf den neuen Bestwert von 138,6 Millionen Franken zu.

Im Mai habe die Gruppe allerdings unter den Reiseeinschränkungen wegen des Vulkanausbruchs in Island gelitten. Zudem habe sich die Frankenstärke bemerkbar gemacht. Gleichzeitig seien Europareisen für asiatische Gäste durch die Währungsentwicklungen günstiger geworden, schreibt die Unternehmensführung im Geschäftsbericht.

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Die Dividende soll unverändert 1,60 Franken pro Aktie betragen. Im Berichtsjahr wurden sämtliche verzinslichen Bankschulden zurückbezahlt, wie es weiter hiess.

Rundgangstollen für 16 Millionen Franken

Die Jungfrau Ski Region, an der die Jungfraubahn-Gruppe einen Umsatzanteil von 60 Prozent hat, verzeichnete vom Beginn der aktuellen Saison bis am 17. April 2011 einen Ertrag von 42,1 Millionen Franken. Das sind 4 Prozent weniger als in der gleichen Periode der Wintersaison 2009/10.

Im November hat die Bahn mit dem Bau eines neuen Rundgangstollens auf dem Jungfraujoch begonnen. Die Kosten werden auf 16 Millionen Franken veranschlagt. Die Eröffnung soll im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums der Jungfraubahn im Jahr 2012 erfolgen.

Künftig soll auch die bisher nicht öffentliche Richtfunkstation auf 3700 Metern an der Jungfrauflanke touristisch genutzt werden.

(tno/laf/sda)