Der Pharmakonzern Roche ist mit dem US-Unternehmen Dermira eine Lizenzvereinbarung eingegangen. In deren Rahmen lizenziert Roche einige weltweite Rechte an seinem Asthma-Produktkandidaten Lebrikizumab an Dermira aus.

Dermira wird den Kandidaten vor allem in der Behandlung von atopischer Dermatitis prüfen, während Roche einige Lizenzrechte an dem Produkt weiterhin behält. Das US-Unternehmen leistet zunächst eine Einmalzahlung an Roche in Höhe von 80 Millionen Dollar, wie Dermira am Mittwoch mitteilte.

Grosse Einnahmen winken

Bei Erreichen bestimmter Meilensteine würden weitere Zahlungen an Roche in Höhe von 40 Millionen Dollar fällig und im Falle eine Phase-III-Programms nochmals 210 Dollar. Sollte diese erfolgreich sein und Dermira das Mittel auf den Markt bringen, könnten Roche Umsatz-Meilensteine von etwas mehr als einer Milliarde Dollar zufliessen.

Roche selbst hatte Lebrikizumab bei Patienten mit schwerem Asthma getestet. Von den beiden Studien, die Roche damit durchgeführt hatte, und die vor gut einem Jahr ausgewertet worden waren, erreichte nur eine ihre Ziele (primären Endpunkt). Sie zeigte, dass Lebrikizumab Asthmaanfälle signifikant reduzierte. Dagegen erreichte Roche keine statistisch signifikante Reduktion der Anzahl Asthmaanfälle.

(sda/jfr)

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