Der amerikanische Telekomriese AT&T hat sich im Krieg um Mobilfunkkunden besser als erwartet geschlagen. Trotz der Lockangebote für neue Vertragsabschlüsse legte der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) im vierten Quartal zum entsprechenden Vorjahresmonat um 3,8 Prozent auf 55 Cent zu, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Umsatz kletterte ebenfalls um 3,8 Prozent auf 34,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten nur mit 54 Cent beziehungsweise 34,2 Milliarden US-Dollar gerechnet. Im nachbörslichen Handel legten AT&T-Aktien um knapp 2 Prozent zu.

Mit iPhone gegen Konkurrenz

Die Zahl der Neukunden bezifferte das Unternehmen mit 854 000. AT&T hatte sich mit Preissenkungen und dem beliebten neuen iPhone von Apple gegen die Konkurrenz von Sprint, Verizon und der Telekom-Tochter T-Mobile US zur Wehr gesetzt. Experten hatten mit einem weniger erfolgreichen Abschneiden gerechnet und die Zahl der Neukunden nur mit 819 000 taxiert.

Für 2015 ist der Konzern zuversichtlich, trotz des anhaltenden Preiskriegs weiter zuzulegen. Das EPS soll um einen niedrigen einsteilligen Prozentwert wachsen. Auch die Magen will AT&T ausweiten.

(awp/dbe/gku)