Nach fast fünf Jahrzehnten ändert der Fastfood-Riese McDonalds sein Logo: Das gelbe M steht nicht mehr auf rotem Grund, sondern auf einem grünen. Ein riskantes Unterfangen, ist doch die Marke rund 30 Mrd Fr. wert. Das Grün im Logo soll ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit sein.

Auch beim ewigen Konkurrenten Burger King tut sich was. Nachdem die Kette nach dem Start 1981 in der Schweiz jahrelang nicht auf Touren kam, ging es im zweiten Anlauf mit der Expansion voran. 24 Lokale gibt es derzeit, und weitere Projekte sind geplant. Und: Mit Ex-Miss-Schweiz Jennifer Ann Gerber wirbt gar eine Schweizerin europaweit für die Restaurantkette. In der Schweiz ist Burger King im Vergleich zu McDonalds indes ein Zwerg, setzt nur geschätzte 80 Mio Fr. um, während es bei McDonalds 630,5 Mio Fr. sind.

Filialen besser auslasten

Parallel zu McDonalds macht man sich aber offenbar auch bei Burger King Gedanken über einen neuen Auftritt. Zwar soll nicht am Logo gefeilt werden, sondern am Angebot in den Filialen. In Deutschland ist bereits entschieden, dass die Kette einen Strategiewechsel wagt und in rund 100 Filialen Coffeeshop-Ecken lancieren wird. McDonalds ist in diesem Bereich bereits aktiv mit seinen McCafés. Burger King will gemäss deutschen Medienberichten mit einer kleinen Münchner Kaffeehauskette namens San Francisco Coffee Company zusammenspannen - wie immer bei solchen Projekten auf Franchisingbasis. Zu diesem Zweck hat der zweitgrösste Hamburgerbrater der Welt eine Franchiselizenz erworben und darf demzufolge Coffeeshops unter deren Namen führen.

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Nach Informationen, die der «Handelszeitung» vorliegen, prüft Burger King auch in der Schweiz ein Kaffeekonzept. Dabei soll es in grösseren Filialen separate Kaffeetheken geben. Damit wolle Burger King vor allem in den Morgen- und Nachmittagsstunden die Auslastung verbessern, heisst es in der Branche. Bisher kommt die Whopper-Klientel tatsächlich vor allem über Mittag und am Abend in die Lokale.

Burger King gibt zu seinen Plänen in der Schweiz auf Anfrage keine Details bekannt. Ein Kooperationsmodell analog zu Deutschland sei «derzeit für die Schweiz nicht geplant».