Die Universum-Umfrage 2008 bei den Hochschulabsolventen in der Schweiz platzierte Google in diesem Jahr auf Platz sechs bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und auf Platz zwei nach ABB bei den Technik- und Ingenieurstudenten. Diese Positionierung könnte sich 2009 bessern.

Google hat den Standort Zürich nicht zuletzt wegen der weltberühmten Hochschulen ETH und Universität Zürich gewählt. Ständig auf der Suche nach den klügsten Absolventen präsentiert sich Google regelmässig auch auf dem ETH-Campus, beispielsweise im «Tech Talk».

Eigentlich hätte der Technologiegigant genügend Zulauf in der Schweiz mit 3000 Bewerbungen im Jahr 2007. Doch kann es sich Google leisten, auszuwählen. Kaum ein Bewerber weiss nicht um die schönen Seiten des Google-Lebens: Kommen und Gehen, wann es der eigene Terminkalender will, den ganzen Tag Gratis-Verpflegung, bezahlter Internetzugang für Zuhause, Gratisticket für die S-Bahn und andere Verkehrsmittel, Massage- und Relaxliegen, Fitnessstudio, Spielkonsolen und vieles mehr.

Offene Ohren für MBA

Google treibt das Image der nach aussen zelebrierten Leichtigkeit des Google-Seins auf die Spitze, indem es verspricht, den Mitarbeiter als Individuum zu betrachten, egal, ob jemand plötzlich in Alaska Berge besteigen will, mit 40 in den Ruhestand gehen oder drei Kinder adoptieren will, so die Website. Wer könnte da nicht träumen? Doch ist Google ständig auf der Suche nach den Top-Hochschulabsolventen und besucht daher die besten Business-Schulen der Welt: ETH Zürich, die Judge Business School an der Universität Cambridge, Insead oder die London Business School.

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Wenn Insead in Fontainebleu dem Webgiganten verspricht, dass Google mit rund 80 Interessenten sprechen kann, werden es regelmässig 250 bis 300, war kürzlich in der «Financial Times» zu lesen. Für viele Absolventen ist Google derzeit besonders attraktiv, da der Technologieriese von der Schwäche der Finanzmärkte nicht direkt betroffen ist. Bewerber mit einem MBA oder Mitarbeiter, die den Wunsch haben, ihr Curriculum mit einem MBA zu schmücken, sind sehr willkommen.

Wer schon bei Google arbeitet und Lust auf ein MBA hat, findet offene Ohren. Wichtig ist jedoch, dass die Antragsteller von ihrer Arbeit fasziniert sind, sehr professionell in ihrem Bereich, und dass ein MBA, aber auch andere Weiterbildungswünsche, egal ob Sprachkurs, PhD oder ein Masters, für den Arbeitsbereich auch wirklich Sinn machen.

Auch online

Potenzielle Bewerber in der Schweiz und im Ausland, die nicht an einem Campus-Event dabei sein können, brauchen nur das Video auf der Website anzuklicken. So gibt es beispielsweise auf YouTube ein Video vom neuen Zürcher Standort, sodass auch Studenten in den USA und anderswo etwas über die Chancen und Jobs am Standort Zürich erfahren können.