Erfolgreiches drittes Quartal für Easyjet: Die Billigfluggesellschaft legte nach dem Aschewolke-Desaster im vergangenen Jahr kräftig zu. Der Umsatz sprang um gut 23 Prozent auf 935 Millionen Pfund. im April 2010 war der Luftverkehr über Europa nach dem Vulkanausbruch in Island tagelang zum Erliegen gekommen.

Mit den gestiegenen Treibstoffkosten kommt Easyjet nach eigener Darstellung gut zurecht. Der Umsatz stieg im dritten Quartal dank höherer Ticketpreise stärker als die Zahl der Fluggäste, die lediglich um 17 Prozent auf 14,4 Millionen zulegte.

Den Effekt der Aschewolke herausgerechnet, hätte das Passagierplus nur knapp neun Prozent betragen. Zugleich waren die Flieger zu 86,3 Prozent ausgelastet, das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor.

Aktie springt nach oben

Unternehmenschefin Carolyn McCall berichtete bei der Vorlage der Zwischenergebnisse, dass für den wichtigsten Absatzmonat August bereits 75 Prozent der Tickets verkauft seien.

Damit dürfte der Vorsteuergewinn im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September 200 bis 230 Millionen britische Pfund (265 bis 306 Millionen Franken) erreichen. Der Kurs der Easyjet-Aktie hob nach  Bekanntgabe der Ergebnisse ab und schoss im frühen Handel um rund 15 Prozent in die Höhe.

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(laf/tno/awp/sda)