Die grossen Kreditinstitute müssen nach Einschätzung der US-Notenbank Fed ihre Kapitalplanung verbessern, um künftig gegen Krisen gewappnet zu sein. «Die grossen Banken haben ihre Kapitalpläne in den vergangenen Jahren zwar beträchtlich verbessert, vor ihnen liegt jedoch noch mehr Arbeit», teilte die Fed mit.

Bei den Stresstests habe es Mängel gegeben, die beseitigt werden müssten. Einzelne Geldhäuser wurden in der Mitteilung der Zentralbank nicht aufgeführt.

JP Morgan und Goldman gerügt

Bei den Stresstests der 18 grössten US-Banken im März hatte die Fed die Investmentbanken JP Morgan und Goldman Sachs dazu angehalten, bei ihren Dividenden- und Aktienrückkaufplänen nachzubessern. Im Test ging es darum, dass die Institute einen wirtschaftlichen Schock über längere Zeit überstehen würden, ohne dass ihr Kapitalpolster unter die kritische Schwelle von 5 Prozent der Bilanzrisiken fällt.

Für den Herbst sind weitere Belastungstests geplant. Daran sollen neben den 18 Grossbanken zusätzlich 12 Geldhäuser mit einer Bilanzsumme von mehr als 50 Milliarden Dollar teilnehmen.

(jev/sda)