Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat die Debatte um die Führungsspitze bei Volkswagen für beendet erklärt. «Die Diskussionen der vergangenen Woche waren nicht gut für Volkswagen», sagte Weil, der Mitglied im Präsidium des VW-Aufsichtsrats ist, am Freitag in Köln.

«Ich glaube, mit dem gestrigen Beschluss ist diese Diskussion nun beendet.» Das Präsidium des VW-Aufsichtsrats hatte VW-Chef Martin Winterkorn bei einem Krisentreffen am Donnerstag in Salzburg den Rücken gestärkt.

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Klarheit an der VW-Spitze

Demnach soll dem Kontrollgremium im nächsten Februar vorschlagen werden, Winterkorns Ende 2016 auslaufenden Vertrag zu verlängern. «Ich finde es wichtig, dass jetzt auch Klarheit darüber besteht, dass wir an dieser Stelle Kontinuität haben werden», sagte Weil. Mit seinem Beschluss habe die Aufsichtsratsspitze für «die notwendige Klarheit über den künftigen Kurs» und die «personelle Spitze» gesorgt.

VW-Patriarch Ferdinand Piech hatte Winterkorn vor einer Woche überraschend das Vertrauen entzogen und Europas grössten Autobauer damit in eine Führungskrise gestürzt.

(reuters/ise)