Das Elektronikunternehmen Cicor hat im vergangenen Geschäftsjahr weniger Gewinn geschrieben: Unter dem Strich standen noch 4,5 Mio. Fr. gegenüber 6,1 Mio. Fr. im Vorjahr. Der Rückgang ist auf geringere entlastende Steuereffekte zurückzuführen - operativ konnte das Unternehmen zulegen.

Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg um 4,5 Prozent auf 8,5 Millionen Franken. Der Umsatz, den das Unternehmen bereits im Februar bekanntgegeben hatte, legte um 8,2 Prozent auf 190,5 Millionen zu. Speziell der Medizinalbereich habe sich erfolgreich entwickelt und sei mit 28 Prozent zum grössten Marktsegment geworden, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Anzahl der Divisionen reduzieren

Das hohe Geschäftsvolumen und die Kostendisziplin innerhalb der Gruppe hätten sich positiv auf die Ergebnisse ausgewirkt, heisst es weiter. Dadurch habe die Profitabilität verbessert werden können. Weitere Effizienzsteigerungen soll eine Veränderung in der Gruppenorganisation bringen: Ende 2013 sei entschieden worden, die Anzahl der Divisionen von vier auf zwei zu reduzieren, schreibt Cicor. Dies reflektiere den Wandel im Leiterplatten- und Mikroelektronik-Geschäft.

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Das Unternehmen mit Sitz in Boudry NE beschäftigte Ende Jahr weltweit 1900 Mitarbeiter - 400 mehr als noch ein Jahr zuvor. Einen deutlichen Anstieg habe es erneut in den Wachstumsregionen Asien und Osteuropa gegeben, schreibt Cicor.

Profitables Umsatzwachstum erwartet

Für das laufende Jahr erwartet die Unternehmensleitung ein profitables Umsatzwachstum und den Ausbau der Marktposition in allen Divisionen. Die vereinfachte Organisation und die damit ermöglichte direktere Nutzung des gesamten in der Gruppe vorhandenen Know-hows solle dazu beitragen, schreibt das Unternehmen.

(sda/se/sim)