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Handelsstreit
Autobauer Volvo verlagert SUV-Produktion nach Europa

Volvo
Der SUV XC60 für den US-Markt wird künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt.Quelle: Keystone

Wegen den US-Zöllen: Autohersteller Volvo verlagert SUV-Produktion von China nach Europa. So will er Zölle auf Importe aus China umgehen.

Veröffentlicht am 19.07.2018

Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen. Die USA und China überziehen sich im Handelstreit derzeit mit Strafzöllen. Doch US-Präsident Donald Trump liegt auch mit der EU im Clinch und drohte erst vergangene Woche mit Zöllen auf Autos

Die Tochter des chinesischen Geely-Konzerns ist derweil trotz des internationalen Handelsstreits auf Kurs für das fünfte Rekordjahr in Folge. Volvo Cars steuert demnach auch 2018 auf eine Absatz-Bestmarke zu. Im zweiten Quartal stieg der operative Gewinn um 29 Prozent auf umgerechnet 407,1 Millionen Euro. Der Umsatz legte um mehr als ein Viertel 6,4 Milliarden Euro zu.

( Reuters/bsh)

 

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