Der deutsche Medienkonzern Axel Springer hat im zweiten Quartal einen Dämpfer bei Gewinn und Umsatz hinnehmen müssen. Das Betriebsergebnis (Ebitda) stagnierte zwischen April und Juni binnen Jahresfrist bei 147 Millionen Euro.

Branchenexperten hatten hier sogar einen leichten Rückgang erwartet. Der Umsatz stieg nur minimal um 0,7 Prozent auf rund 802 Millionen Euro, wie das Berliner Medienunternehmen am Mittwoch mitteilte.

Umsatz auf Vorjahresniveau

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Herausgeber von «Bild» und «Welt» zwar das Gewinnziel. Der Konzern peilt aber für 2016 nur noch Umsätze auf dem Vorjahresniveau an. Bisher hatte er hier einen Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.

Nach dem ersten Halbjahr zog Konzernchef Mathias Döpfner insgesamt eine positive Zwischenbilanz. «Mit gezielten Akquisitionen wie zuletzt mit eMarketer im strategischen Wachstumsmarkt USA und im Bereich der Rubrikenangebote haben wir unsere Marktposition weiter verbessert.» Axel Springer Schweiz («Handelszeitung», «Bilanz») ist ein Tochterunternehmen des deutschen Axel Springer Verlages.

(sda/me/ama)