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Axel Springer kauft «Business Insider»

Axel Springer kauft «Business Insider»
Axel Springer: Für den Verlag ist die Zukunft digital. Keystone

Der deutsche Medienkonzern Axel Springer kauft in den Vereinigten Staaten die Wirtschaftsplattform «Business Insider» fast komplett auf. Der Kaufpreis liegt im dreistelligen Millionenbereich.

Der Medienkonzern Axel Springer, zu dem in der Schweiz unter anderem «Handelszeitung» und BILANZ gehören, baut sein Onlinegeschäft mit der Übernahme der amerikanischen Nachrichten-Website «Business Insider» aus. Springer kauft einen Anteil von 88 Prozent im Wert von 343 Millionen Dollar (rund 306 Millionen Euro) hinzu, wie das Unternehmen mitteilte.

«Business Insider», mitgegründet vom ehemaligen Wall-Street-Analysten Henry Blodget, profiliert sich mit schnellen Berichten und Analysen zum Wirtschaftsgeschehen mit griffigen Schlagzeilen. Die Website kommt nach Zahlen des Marktforschers Comscore auf 76 Millionen Besucher im Monat.

Auch Amazon-Gründer ist dabei

Chefredakteur Blogdet bleibe an Bord, erklärte Springer. Der deutsche Medienkonzern hielt bereits neun Prozent an «Business Insider» und kommt nun auf 97 Prozent. Die restlichen Anteile behalte Amazon-Gründer Jeff Bezos, der im Frühjahr 2013 bei «Business Insider» eingestiegen war.

(awp/chb)

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