Der Medienkonzern Axel Springer («Bild», «Die Welt», «Handelszeitung») will 2014 nach dem erwarteten Ergebnisrückgang im vergangenen Jahr operativ wieder mehr verdienen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll im laufenden Jahr im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen, teilte das Unternehmen in Berlin mit. 2013 war der Wert wegen der Investitionen in den verstärkten Ausbau des Digitalgeschäfts um neun Prozent auf 454 Millionen Euro gefallen.

Der um die an die Funke-Gruppe verkauften Zeitungen und Zeitschriften bereinigte Umsatz legte um 2,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zu. 2014 soll der Erlös im mittleren bis einstelligen Prozentbereich steigen. Die Aktionäre sollen trotz des Gewinnrückgangs eine um zehn Cent auf 1,80 Euro erhöhte Dividende erhalten.

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