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Energie
Axpo ist zurück in den schwarzen Zahlen

Axpo
Axpo: Lukrativer Handel mit Europa.Quelle: Keystone

Der Energiekonzern hat das Geschäftsjahr mit einem Gewinn abgeschlossen. Die Steigerung hat mehrere Gründe.

Veröffentlicht am 20.12.2017

Der Energiekonzern Axpo hat nach einem Milliardenverlust im Vorjahr das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem Plus von 310 Millionen Franken abgeschlossen. Der Gewinn ist das Resultat gut laufender Geschäft im Ausland. Aber auch Sonderfaktoren haben das Ergebnis geprägt.

Die Axpo hat zwar im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr fast ein Viertel weniger Energie abgesetzt als im Vorjahr. Die Gesamtleistung des Unternehmens hat sich dennoch deutlich von 5,42 Milliarden Franken auf 5,57 Milliarden Franken erhöht, wie die Axpo am Mittwoch mitteilte.

Höhere Preise in Europa

Die Steigerung erklärt der Energiekonzern mit höheren Energiepreisen in Europa und einem wieder lukrativeren Energiehandel. Zum besseren Jahresergebnis haben jedoch auch Sonderfaktoren geführt. So spülte der Verkauf des Höchstspannungsnetzes an Swissgrid der Axpo 163 Millionen Franken in die Kasse. Ebenfalls hat sich laut Mitteilung das Finanzergebnis verbessert. Beim Kostensenkungsprogramm sei das Einsparungsziel von 200 Millionen Franken übertroffen worden.

Der Energiekonzern meldet zwar auch aufgrund der Stillstände bei den AKW weitere Verluste bei der Stromproduktion in der Schweiz. Die Tochterfirma CKW, die über gebundene Endkunden verfügt, hat jedoch nach einem Verlust im Vorjahr beim Betriebsergebnis wieder einen Gewinn geschrieben.

Verzicht auf Dividende

Beim Ausblick zeigt sich die Axpo vorsichtig optimistisch. Die steigenden Grosshandelspreise für Strom in Europa und der erstarkte Euro gegenüber dem Schweizer Franken liessen mittelfristig wieder steigende Erträge erwarten, heisst es in der Mitteilung. Dies werde sich jedoch erst im Geschäftsjahr 2019/20 positiv auswirken. Bis dann geht die Axpo von einer weiterhin angespannten Situation aus.

Das hat auch Auswirkungen auf die Kantone. Der Axpo Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung auch für dieses Jahr vor, auf eine Dividende zu verzichten.

(sda/gku)

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