Die Axpo halte das Verhältnis 1:12 bei den Löhnen ein. So die Axpo-Pressestelle im heutigen «SonntagsBlick». Dies geht aber nur mit einem Trick.

Denn Axpo-CEO und wohl baldiger Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer verdient 904’000 Franken. Demnach müsste der am schlechtesten bezahlte Axpo-Mitarbeiter rund 75’000 Franken beziehen. Dem ist aber nicht so. «Die tiefsten Löhne bei uns bewegen sich bei rund 57’000 Franken», schreibt die Axpo dem «SoBli» und erklärt: Man beziehe sich bei der Berechnung nicht auf den Lohn des CEO, sondern auf den Durchschnittslohn der Konzernleitung.

Pensionskasse nicht eingerechnet

Und die Arbeitgeber-Beiträge an die Pensionskasse würden gestrichen, weil sie «bei älteren Mitarbeitenden höher sind als bei jüngeren». «Bei einem Ja zur Initiative käme die Axpo mit solchen Schummeleien nicht durch», sagt Juso-Chef David Roth. Im Initiativtext stehe klar, dass es um den höchsten Lohn und die Summe aller Bezüge gehe.

(tke)