Axpo hat sich im Geschäftsjahr 2011/12 wieder gefangen: Der Energiekonzern steigerte den Umsatz um 15,6 Prozent auf 7,3 Milliarden Franken und hat dabei den Betriebsgewinn (Ebit) mehr als verdoppelt. Der Reingewinn stieg auf mehr als das Sechsfache. Sondereffekte gaben den Ausschlag.

Bereinigt würden sowohl der operative Gewinn als auch der Reingewinn unter dem Vorjahreswert liegen, teilte Axpo mit. Negativ schlugen sich Abschreiber auf die Kraftwerke sowie Rückstellungen nieder; positiv wirkte sich die Entwicklung der Nuklearfonds aus.

Der höhere Umsatz gründe vor allem auf der Zunahme des physischen Energiehandels in Europa und höheren Strompreisen in Italien, hiess es. Der Beschaffungsaufwand für Energie und Netznutzung nahm hingegen im Vergleich zur Gesamtleistung überproportional zu.

(muv/vst/sda)