Im waadtländischen Sainte-Croix verlieren 32 von 40 Angestellten des Heizsystemherstellers Bacab definitiv ihre Stelle. Das Unternehmen habe ein Konsultationsverfahren durchgeführt, die Vorschläge des Personals, unterstützt von den lokalen Behörden, letztlich aber abgelehnt, sagte Firmenchef Mario Colpa gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Die Gespräche über einen Sozialplan seien im Gang, erklärte er weiter.

Bacab hatte seine Pläne im Februar bekanntgegeben. Grund für die Restrukturierung im Waadtland ist, dass das Unternehmen die Kabelproduktion nach Deutschland verlegt. Der deutsche Mutterkonzern Bartec will einen Teil seiner Aktivitäten dort konzentrieren.

Bacab will Zollformalitäten reduzieren

Die meisten Kunden von Bacab sind in der EU angesiedelt. Durch die Verlagerung sollen die Transportkosten und der Aufwand für Zollformalitäten reduziert werden.

(sda/vst/me)