Das Biotech-Unternehmen Bachem hat 2011 einen Gewinneinbruch erlitten. Unter dem Strich blieben noch 9,4 Millionen Franken. Dass sind zwei Drittel weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz ging um 4,6 Prozent auf 145,8 Millionen Franken zurück, wie Bachem mitteilte.

In Lokalwährung stiegen die Verkäufe indes um 5,5 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit sank um 5,2 Prozent auf 14,9 Millionen Franken. Der Rückgang beim Reingewinn wird insofern etwas relativiert, als dass der Vorjahreswert einen Sondereffekt aus dem Verkauf der Polyphor AG enthält, wie Bachem mitteilte.

Der Generalversammlung wird eine Dividende von 1.50 Franken je Aktie vorgeschlagen. Im Vorjahr hatte Bachem 2.50 Franken je Aktie ausgeschüttet.

Mit diesen Zahlen hat das Baselbieter Unternehmen die Erwartungen der Analysten mehrheitlich getroffen. Diese hatten nach einer Umfrage der Finanznachrichtenagentur AWP im Durchschnitt einen Umsatz von 145,2 Millionen Franken, einen Ebit von 14,9 Millionen Franken und einen Reingewinn von 11,8 Millionen Franken erwartet.

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Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 6 bis 10 Prozent. Zudem rechnet Bachem mit einer leichten Verbesserung der operativen Stabilität. Ansonsten seien weiterführende, verlässliche Prognosen für 2012 äusserst schwierig.

(vst/aho/sda)