Das Biochemieunternehmen Bachem hat im ersten Halbjahr 2016 unter dem Strich über einen Drittel mehr verdient als im Vorjahreshalbjahr. Der Reingewinn zog auf 17,1 Millionen Franken an. Der Betriebsgewinn (Ebit) legte um 18,1 Prozent auf 20,8 Millionen Franken zu.

Damit wuchsen die Profite bei dem Baselbieter Unternehmen stärker als der Umsatz. Der Umsatz stieg um 13,9 Prozent auf 113,4 Millionen Franken, wie Bachem am Freitag mitteilte.

50 neue Stellen

Die hohe Marktnachfrage, gute Auftragssituation sowie kontinuierlich steigende Nutzung und Auslastung der neuen Kapazitäten liessen ein sehr gutes Geschäftsjahr 2016 erwarten, schreibt das Unternehmen. Bachem kündigte deshalb den Ausbau der Kapazitäten und die Schaffung von 50 Stellen an.

Bachem profitiert von der hohen Nachfrage nach Peptid-basierten Wirkstoffen – die das Kerngeschäft der Firma bilden. Peptide finden in der Pharmaindustrie etwa als Hormone oder Entzündungshemmer Verwendung. Sie können als kleine Proteine betrachtet werden.

(sda/jfr/hon)