Das Biochemie-Unternehmen Bachem hat 2012 mehr verdient. Die Verkäufe der Gruppe stiegen um 7,9 Prozent auf 157,3 Millionen Franken; in Lokalwährung hätte ein Plus von 6 Prozent resultiert. Der Ebit nahm um 48 Prozent auf 22 Millionen zu, die Ebit-Marge lag bei 14 Prozent gegenüber 10,2 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich verblieb ein um 63 Prozent höherer Reingewinn von 15,3 Millionen Franken.

Der Generalversammlung wird eine Dividende von unverändert 1,50 Franken je Aktie vorgeschlagen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Auszahlung erfolge wiederum aus den Reserven aus Kapitaleinlagen.

Mit diesen Zahlen hat das Baselbieter Unternehmen die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn überschritten. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Umsatz von 155,2 Millionen einen Ebit von 21,1 Millionen und einen Reingewinn von 16,1 Millionen Franken erwartet.

Bereich Forschungschemikalien legt zu

Die Umsatzentwicklung von Bachem mit Pharma-Wirkstoffen war nach Firmenangaben «erfreulich». Das Geschäft mit den patentierten Substanzen (NCEs) sei von drei Marktzulassungen geprägt gewesen. Bei den Generika habe das Unternehmen den anhaltenden Preisdruck durch höhere Volumen überkompensieren können. Der Geschäftsbereich Forschungschemikalien schliesslich habe zwar im zweiten Halbjahr wieder deutlich zugelegt, insgesamt sei das Resultat jedoch unter dem Vorjahr ausgefallen.

Auf der Basis eines stabilen Währungs- und Wirtschaftsumfelds erwartet Bachem für die kommenden Jahre weiterhin ein gesundes Umsatzwachstum. Gestützt von den bereits erreichten Kosten- und Effizienzverbesserungen dürfte die Profitabilität auch zukünftig weiter ansteigen, heisst es weiter.

(tno/aho/awp)