Auch Baden-Württemberg erwägt wegen der Folgen des Diesel-Skandals eine Klage gegen Volkswagen . Ob eine Schadenersatzklage eingereicht werde, werde seit längerem geprüft, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Aussagen über die Höhe eines möglichen Anspruchs auf Schadenersatz seien derzeit aber nicht möglich.

Zuvor war bekanntgeworden, dass Bayern VW wegen des Diesel-Skandals verklagen wird. Es geht dabei um die Aktienkurs-Verluste, die dem bayerischen Pensionsfonds entstanden seien. Bayern ist das erste Bundesland, das im Zuge der Abgas-Affäre eine Klage ankündigte. Baden-Württemberg hielt zu Beginn der VW-Abgas-Affäre dem Finanzministerium zufolge rund 64 600 VW-Vorzugsaktien.

VW hat klaren Standpunkt

Volkswagen wollte sich am Dienstag nicht äussern. VW hatte bislang alle Anlegerklagen als unbegründet zurückgewiesen und betont, man habe alle Mitteilungspflichten ordnungsgemäss erfüllt.

(awp/gku)