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Badran will Vekselberg ausschaffen lassen

Viktor Vekselberg, Jacqueline Badran: Keine Freunde fürs Leben. (Bild: Keystone)

Die Nerven beim Gezerre um den Stahlkonzern Schmolz + Bickenbach liegen blank – scheinbar auch bei der Zürcher SP-Nationalrätin.

Von Volker Strohm
am 04.07.2013

«Vekselberg erhöht Druck auf den Verwaltungsrat Schmolz + Bickenbach», betitelte die «Neue Zürcher Zeitung» ihre heutige Berichterstattung darüber, dass der russische Oligarch Viktor Vekselberg über seine Beteiligungsgesellschaft Renova weitere 4,83 Prozent des taumelnden Stahlkonzerns übernommen hat. 

Der Artikel verleitet die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran auf Twitter zur politisch durchaus brisanten Frage: «Kann man diesen Typen nicht ausschaffen?» Ironisch scheint die Aussage nicht gemeint. Denn im Dialog mit Peer Teuwsen vom Schweizer Ableger der Zeitung «Die Zeit» legt die Politikerin nach: «Pauschalbesteuerte Oligarchen, die unsere Konzerne unfreundlich übernehmen? Oh ja, bierernst.»

«Verstösst gegen das Völkerrecht»

Wie bei Twitter üblich bleiben augenzwinkernde Antworten auf Badrans Frage nicht aus: «Leider nicht, denn es verstösst gegen Völkerrecht, Menschenrecht, EU-Recht, Wald- und Wiesenrecht sowie dem Recht auf Rechthaben», schreibt Alexander Limacher, Vizepräsident der SVP Sursee.

Und Felix Huber, Co-Leiter der Jungen Grünliberalen des Kantons Zürich stichelt: «Ach, nun passt die SVP-Initiative ganz gut in den Kram?»

 

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