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Bahn-Investment: Ferrari-Papst gibt im ÖV Gas

Winkt er bald aus dem Zug? Ferrari-Chef Luca di Montezemolo plant Privatbahn. (Bild: Keystone)

Der Chef des italienischen Luxusautoherstellers Ferrari will mit einem privaten Bahnunternehmen langfristig in den Zugverkehr zwischen Italien und Deutschland einsteigen.

Veröffentlicht am 19.03.2012

Ferrari-Papst Luca di Montezemolo will auf die Schiene. Mit einer Privatbahn plant er die Expansion von Italien nach Deutschland. Zunächst plane er allerdings den baldigen Start der ersten drei Verbindungen innerhalb Italiens, sagte Luca di Montezemolo der «Süddeutschen Zeitung».

Die Züge von Neapel nach Mailand und Venedig sowie von Turin nach Mailand sollten nach Ostern auf die Schienen gebracht werden.

«Wir wollen die Liberalisierung der Hochgeschwindigkeitsnetze nutzen und haben das teuerste und ambitionierteste Privatprojekt in Italien der vergangenen zehn Jahre angestossen», sagte Montezemolo.

Auch Verbindungen über die Grenzen seien geplant. «Von Mailand und Venedig nach München oder nach Wien - das wäre phantastisch. Wir haben das beste italienische Essen an Bord, ein tolles Kino, einen Waggon fürs Relaxen. Solche Züge haben Sie noch nicht gesehen», warb der Ferrari-Chef für sein Projekt.

(chb/rcv/sda)

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