Die Bâloise-Holding hat den Reingewinn im letzten Geschäftsjahr um 3,7 Prozent auf 436,7 (Vorjahr 421) Millionen Franken gesteigert. Je Aktie belief sich der Gewinn auf 9,14 Franken, wie der Versicherer mitteilte. Den Aktionären wird die Ausschüttung einer Dividende von unverändert 4,50 Franken je Aktie vorgeschlagen.

In der Nichtlebenversicherung verschlechterte sich die Combined Ratio - beeinflusst durch Naturereignisse und Grossschäden - von 94,4 auf 95,2 Prozent und die gebuchten Bruttoprämien sanken um 2,9 Prozent auf 3044,9 Millionen Franken. Im Lebengeschäft erwirtschaftete die Bâloise ein Geschäftsvolumen  von 6496,5 Millionen Franken.

Die gesamten gebuchten Bruttoprämien beliefen sich mehr oder weniger unverändert auf  6859,8 Millionen Franken, in Lokalwährungen wuchsen die Prämieneinnahmen um 3,7 Prozent. Rechnet man die Prämien mit Anlagecharakter noch dazu, beträgt das Geschäftsvolumen 9541,4 Miollionen Franken - gut 200 Millionen weniger als im Vorjahr.

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In der Bilanz beläuft sich das Eigenkapital auf 4133,5 Millionen Franken nach 4510,0 Millionen per Ende 2009. Die Eigenkapitalrendite lag bei 10,4 Prozent. Die Bâloise weise zudem mit 224 (Vorjahr 230) Prozent eine "ausgezeichnete" Solvenzrate auf, heisst es weiter.

Die Bâloise habe im anspruchsvollen Umfeld ihre Ertragskraft weiter gesteigert, sagte CEO Martin Strobel in der Mitteilung. Weiter bestätigt der Versicherer die Ziele, welche die Bâloise bis 2012 zu einer der ertrags- und wachstumsstärksten Versicherer Europas machen sollen. Konzernweit strebt die Bâloise eine Eigenkapitalrendite von mindestens 15 Prozent an.

(cms/tno/awp)