Die Bâloise-Versicherungsgruppe ist in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres weiter gewachsen. Auf dieser Basis hat das Management die Zielsetzungen für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Trotz erheblicher Belastungen aus Unwetterschäden wird mit einem «ansprechenden» Jahresergebnis gerechnet.

Das Geschäftsvolumen stieg in der Berichtsperiode um 7,6 Prozent auf 7,09 Milliarden Franken. Davon entfielen 3,03 Milliarden (+11,0%) auf das Lebengeschäft und 2,93 Milliarden (+4,4%) auf den Nichtleben-Bereich, teilt der Versicherer im Rahmen der wieder aufgenommenen Quartalsberichterstattung mit. Das «Unit-linked»-Geschäft trug 1,13 Milliarden (+7,5%) bei. Im Weiteren wird die Solvenzmarge per Ende November mit 264 Prozent angegeben. Zur Jahresmitte hatte diese 260 Prozent und Ende 2012 insgesamt 277 Prozent betragen.

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Bâloise ist auf Kurs

In der zweiten Jahreshälfte habe die Grossschadenbelastung deutlich zugenommen. Aufgrund der Unwetter in der Schweiz, in Deutschland, in Belgien und in Österreich haben sich laut Mitteilung die Grossschäden bis heute gegenüber dem ersten Halbjahr mehr als verdoppelt. Trotzdem rechne das Management «dank der guten Qualität ihres Versicherungsportfolios» mit einem Schaden-Kostensatz innerhalb der festgelegten Zielbandbreite.

Den Ausblick auf das Gesamtjahr hat der Versicherer denn auch bestätigt. «Die Bâloise ist auf Kurs, ihre operativen und finanziellen Ziele auf Jahresende zu erreichen. Diese operative Stärke bildet die beste Voraussetzung für eine attraktive und verlässliche Dividende», so die Mitteilung weiter. Die operativen Zielsetzungen sind bekanntlich ein Schaden-Kostensatz von 93 bis 96 Prozent, eine Neugeschäftsmarge von über 10 und eine Eigenkapitalrendite von 8 bis 12 Prozent.

(awp/muv/vst)