Die Versicherungsgruppe Baloise hat ihren Anteil an der Konkurrentin Nationale Suisse auf knapp unter 5 Prozent gesenkt. Seit Ankündigung der Übernahmeofferte von Helvetia für die Nationale-Aktionäre veräusserte Baloise damit gut die Hälfte ihrer Beteiligung.

Am 23. Juli meldete Baloise noch einen Anteil von 4,957 Prozent. Nationale Suisse teilte dies in einer Pflichtmitteilung mit, weil die meldepflichtige Schwelle von 5 Prozent unterschritten wurde.

Unklarheit über National-Suisse-Anteile

Per 7. Juli war bekannt geworden, dass Baloise ihren Anteil an Nationale Suisse von zuvor 10,02 auf 9,247 Prozent reduziert hat. An diesem Tag hatte Helvetia angekündigt, Nationale Suisse kaufen zu wollen und dafür den anderen Nationale-Aktionären 80 Franken pro Titel oder total 1,432 Milliarden Franken zu bieten. Konkret offeriert Helvetia pro Nationale-Aktie 52 Franken in bar und 0,068 neue Helvetia-Aktien.

Andere meldepflichtige Beteiligungsveränderungen sind seither nicht bekannt geworden. Offen ist weiterhin, was die Versicherungsgruppe Mobiliar mit ihrem Anteil an Nationale Suisse macht, der zuletzt auf 19,2 Prozent beziffert wurde.

Die Mobiliar analysiere das Übernahmeangebot von Helvetia und werde «zur gegebenen Zeit dazu Stellung nehmen», bekräftigten die Berner auf Anfrage ihre Haltung.

(sda/dbe/chb)