Hohe Sonderlasten für Rechtsstreitigkeiten haben der Bank of America im ersten Quartal 2014 rote Zahlen eingebrockt. Der Nettoverlust habe 514 Millionen Dollar betragen, teilte die zweitgrösste US-Bank mit. Im Jahr zuvor stand noch ein Gewinn von 1,11 Milliarden Dollar zu Buche.

Hauptgrund für den Verlust waren sechs Milliarden Dollar für Vergleiche und Strafen, die auf umstrittene Hypotheken-Geschäfte zurückgehen. Im März hatte die Bank aus Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina in diesem Zusammenhang den beiden US-Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac Schadenersatz zugestanden.

Sonderlasten in den Vorquartalen

In den Vorquartalen hatten Sonderlasten – ebenfalls in Milliardenhöhe – nach Streitigkeiten mit Anleihen-Versicherern die Bank of America bereits belastet. Bei den anderen grossen US-Banken wie JP Morgan oder der Citigroup spielten die Altlasten, die oft noch aus der Zeit vor der Finanzkrise herrühren, zuletzt kaum eine Rolle.

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Im vorbörslichen US-Handel büssten Bank-of-America-Aktien fast zwei Prozent auf 16,10 Dollar ein. Analysten hatten mit einem Gewinn gerechnet. Die Einnahmen der Bank fielen zudem um 3,8 Prozent auf 22,66 Milliarden Dollar.

(reuters/dbe/vst)