Die US-Grossbank Bank of America zieht nach Informationen von Insidern wegen des Brexit mehr Jobs aus London ab als zunächst geplant. Die Amerikaner wollten Anfang 2019 in einem ersten Schritt rund 400 Stellen nach Paris verlagern, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag.

Im November hatte die Bank von lediglich 200 Angestellten gesprochen. Seitdem sei aber die Gesamtzahl gestiegen und das Geldhaus wolle jeden Schreibtisch im Pariser Büro mit einem Mitarbeiter besetzen. «Es ist ein aggressiver Plan», hiess es weiter aus den Kreisen. Paris war zuletzt zum populärsten Ziel der Brexit-Abwanderer aufgestiegen und hatte Frankfurt überholt.

Britische Lizenz verliert an Bedeutung

Die britische Lizenz, mit der die meisten Institute bisher in der ganzen Europäischen Union agieren, verliert mit dem Brexit voraussichtlich ihre Gültigkeit als «EU-Pass».

(reuters/gku)

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