Die Julius Bär Gruppe hat per 1. April 2013 die nächsten juristischen Einheiten im Zusammenhang mit der Akquisition von Merrill Lynchs International-Wealth-Management-Geschäft (IWM) übernommen. Die vier Einheiten sind die Standorte Uruguay, Chile, Monaco und Luxemburg, wie die Bank am Dienstag mitteilt.

Im Fall von Luxemburg gewinne Julius Bär einen neuen Standort mit einer starken Präsenz hinzu. An den übrigen Standorten werde das bereits bestehende Geschäft deutlich ausgebaut, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Finanzberater und Kundenbeziehungen der betroffenen Einheiten wurden am 1. April 2013 transferiert. Unterdessen würden die Kundenvermögen im Einklang mit den entsprechenden Vorschriften in den jeweiligen Märkten gestaffelt von Merrill Lynch auf die Julius-Bär-Plattformen überführt.

Insgesamt sieht die Bank die Integration des von der Bank of America übernommenen Geschäftes «auf gutem Wege». Weitere grosse Einheiten, deren Transfer im Verlauf dieses Jahres vorgesehen ist, seien Hongkong, Singapur und Grossbritannien.

Anfang Februar hatte Julius Bär das Principal Closing der im August 2012 angekündigten Übernahme bekannt gegeben und die in Genf ansässige Merrill Lynch Bank (Suisse) S.A. mit verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Franken als einen ersten Schritt übernommen. Die Phase des Geschäftstransfers der 20 Standorte ist auf zwei Jahre angelegt und werde voraussichtlich im ersten Quartal 2015 abgeschlossen, heisst es weiter.

(rcv/awp)