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Bank of China übernimmt Yuan-Geschäfte in Frankfurt

Bank of China: In Frankfurt am Main daheim.   Keystone

Frankfurts Entwicklung zum ersten Handelszentrum für die chinesische Währung schreitet voran.

Veröffentlicht am 19.06.2014

Der Ausbau des Finanzplatzes Frankfurt zum ersten Handelszentrum für die chinesische Währung in der Eurozone macht Fortschritte. Die chinesische Zentralbank in Peking ernannte die Bank of China am Donnerstag zur Clearing-Bank für Geschäfte mit dem Yuan (Renminbi), die über deren Frankfurter-Filiale laufen werden.

Dies teilte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua mit. Damit können Zahlungen in Yuan künftig innerhalb Deutschlands und im Handel mit China in Frankfurt abgewickelt werden. Die Entscheidung für die Bank of China folgt auf eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Detuschen Bundesbank und Chinas Notenbank vom März während des Besuchs von Staats- und Parteichef Xi Jinping in Deutschland.

Die Entscheidung, Frankfurt zum Yuan-Handelszentrum zu machen, gilt unter Experten als Meilenstein und dürfte den deutsch-chinesischen Handel weiter stärken, da der Yuan bisher nicht frei handelbar ist. Ausserhalb Asiens gibt es noch keine vergleichbare Drehscheibe. Ökonomen trauen Chinas Währung zu, sich mittelfristig zu einer der weltweit wichtigsten Devisen zu entwickeln.

(sda/chb)

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